Über Uns


Der Ursprung des Wortes ASLANDO stammt vom mächtigsten Landtier, dem Löwen „ASLAN“ ab, wobei es in Kombination mit der Silbe „DO = Weg“ „Weg des Löwen“ bedeutet. Im technischen Sinne ist ASLANDO eine türkische Kriegs- und Kampfsportkunst, die sich nicht nur auf die Fuß-Hand Kombination konzentriert, sondern auch die notwendigen Bedürfnisse anderer Kampfsport-Arten bzw. –Techniken beinhaltet. ASLANDO wird insbesondere Sicherheitskräften und Sondereinsatzkommandos gelehrt.

ASLANDO hat sich mit Logik auf Basis von Realität, Geschwindigkeit, Praxis und Effektivität zu einer natürlichen, klugen Kriegs- und Verteidigungskunst entwickelt, die den Geist von allem Unnötigen befreit. ASLANDO verwendet zu 50% Tritttechniken und zu 50% Schlagtechniken, die jedoch keine monotonen Abläufe sind, sondern aus Prinzipien bestehen. Das ist einer der wichtigsten Faktoren, die kombiniert mit der Realität, Geschwindigkeit, Praxis und Effektivität den Zeitverlust der Selbstverteidigung in fast allen Konfliktsituationen, die auftreten können auf ein Minimum bis Null zu reduzieren und meistens zu einer schnellen Deeskalation beizutragen. ASLANDO Studenten wird gelehrt ohne viel Kraftaufwand die Stärke des Gegners nicht als Hindernis zu sehen, sondern zum eigenen Vorteil umzukehren und nicht nur gegen einen Gegner, wenn nötig auch stressfrei und mit flüssigen Bewegungen gegen mehrere Gegner gleichzeitig zu agieren. Die Harmonie von Körper und Seele spielt hierbei eine wichtige Rolle. Die Herstellung dieser Harmonie lehrt ASLANDO ebenfalls. Durch die fortwährende Wiederholung der auch bereits beherrschten Techniken entwickelt sich jede Technik im Laufe der Studienzeit zum Reflex. Dies ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der zum Minimieren des Zeitverlusts in einer Konfliktsituation beiträgt. Während der Studienzeit werden den ASLANDO Studenten Integrität, Freundlichkeit, Geduld, Liebe und Respekt gelehrt. Die Intelligenz entwickelt sich weiter und trägt dazu bei, dass sich der ASLANDO Student oder einfach nur ein Sportler selbständig bewegen kann, indem er eigene Bewegungsabläufe entwickelt. ASLANDO ist daher für Sportler, die nicht aus dem Kampfsportbereich kommen, ebenfalls geeignet. Die körperliche Fitness und Beweglichkeit werden entwickelt. Das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl steigen, wobei die Konzentration so weiter entwickelt wird, dass man erlernt seine Begierde oder Lust zurückhalten zu können. Man erlernt den sofortigen, klugen und richtigen Bewegungsablauf gegen den Gegner in einer Konfliktsituation. ASLANDO ist eine Trainingsmethode, die durch praktisches Denken den Erfolg erzielt, die die Kraft zwischen Körper und Geist aufteilt und die Konzentration weiter entwickelt. ASLANDO stärkt den menschlichen Charakter, die Lernfähigkeit und lehrt die Toleranz. Der wichtigste Faktor, der ASLANDO von anderen Kampfsportarten unterscheidet, ist, dass sich auf die empfindlichsten Punkte des menschlichen Körpers konzentriert wird. ASLANDO wird generell ohne den Einsatz von Waffen durchgeführt. Jedoch lehrt ASLANDO auch fast jeden Gegenstand, den Sie sehen und anfassen können, als Waffe einzusetzen. ASLANDO hat ein eigens entwickeltes Selbstverteidigungssystem gegen fast alle Arten von bewaffneten und unbewaffneten Angriffen. Die Anatomie des Körpers ist bei ASLANDO unerheblich. Jeder, der ASLANDO erlernen will, wird seinen Platz im System finden und ist herzlich willkommen.

ASLANDO ist eine Kampfkunst, die nicht auf Leistung beruht. Der Ursprung beruht vielmehr auf dem Wunsch, sich gegen stärkere und mächtigere Gegner als sich selbst verteidigen zu können. Die Kunst liegt an der Implikation des Angriffs vom Gegner in die eigene Kraft und Verteidigung, woraus resultiert: „Aus Angriff folgt Verteidigung!“. Dies bedeutet den Angriff vorherzusehen und den Gegner während seiner Verwirrung durch Nutzung des Überraschungsmoments zu neutralisieren.

Selbstschutz und Fremdschutz wird bei ASLANDO technisch, taktisch, mental, psychologisch, mit Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft, Flexibilität und Agilität bis zum höchstmöglichen Niveau entwickelt.

Wenn wir uns Gewalttaten und sogar Mord näher betrachten, stellt ASLANDO im Sinne der Verteidigung einen Selbstbeweis dar, der nicht weiter begründet werden braucht. Obwohl sich ein ASLANDO-KA durch seine erlernte Ausbildung den Gegner ruhig zu stellen lediglich selbst verteidigt, hat er es nicht nötig sich zu beweisen. Denn sein bester Beweis ist die sportliche Graduierung, die er besitzt. Ein ASLANDO-KA wird nie das Know-how der tödlichen Schläge in einem Straßenkampf anwenden, wenn nötig, wird er sogar manche leichtere Schläge bewusst einstecken.

ASLANDO Anfänger könnten sich mit der Disziplin und Willensstärke, die für die physiologischen Sportübungen und der Selbstbeherrschung der „DO“ Philosophie notwendig sind schwer tun. Wenn es die „DO“ Philosophie nicht gäbe, würden Menschen, deren Triebe und Gefühle aggressiv ausgeprägt sind, die erlernten Techniken bei jeder Art der Konfrontation mit einem anderen Menschen einsetzen und sogar Fehler begehen, die man nicht mehr rückgängig machen kann. Sie würden zu einer tickenden Zeitbombe werden. Das „DO“ klingt manchmal bedeutungslos, ist jedoch in Wirklichkeit sehr wichtig. Obwohl ASLANDO eine Kampfkunst ist, wobei Hände und Füße verwendet werden, ist es gleichermaßen auch eine körperliche und geistige Motivation. ASLANDO ist eine Kunst deren Zielsetzung nicht der Sieg, sondern die Bildung des Ethos und des Charakters ist.

Das ASLANDO Training findet barfuß und in der hauseigenen ASLANDO Uniform statt. Die Erfahrungs- und Meistergraduierungen werden bei ASLANDO, wie es auch in anderen fernöstlichen Kampfsportarten ist, durch die Farbe des Gürtels ausgesagt, welcher über die Uniform gebunden wird.

Jeder ASLANDO-KA bekommt anfangs einen weißen Gürtel. Im Laufe der Zeit stellt der ASLANDO bei Gürtelprüfungen sein Können, welches er sich im Training angeeignet hat, unter Beweis und hat so die Möglichkeit einen Gürtel höher gestuft zu werden, welcher dann auch eine andere Farbe hat. Um die Graduierung zu vereinfachen, befindet sich innerhalb von zwei Gürtelfarben eine Zwischenfarbe. Gürtelprüfungen finden alle 4 Monate statt, wobei man bei außergewöhnlich guter Leistung die Möglichkeit hat die Zwischenfarbe zu überspringen. Ab dem 1. Dan (San) ändert sich der Zeitraum der Gürtelprüfung nach der Stufe des Dan (San), was weiter unten beschrieben ist.

Der schwarze Gürtel ist die höchste Stufe, die bei ASLANDO erreicht werden kann und zugleich zum Lehren der ASLANDO Kunst berechtigt, welcher jedoch ebenfalls in Stufen unterteilt ist. Diese sind:

1.Dan (San); 2.Dan (San); 3.Dan (San); 4.Dan (San); 5.Dan (San); 6.Dan (San); 7.Dan (San); 8.Dan (San); 9.Dan (San); 10.Dan (San); Die Stufe des Dan(San) entspricht den Jahren an dem die nächste Gürtelprüfung für den nächsthöheren Dan (San) abgelegt werden kann. Wenn man z. B. den 4.Dan (San) besitzt muss man 4 Jahre warten und dann in einer erneuten Gürtelprüfung zum 5.Dan (San) sein Können unter Beweis stellen.

Ein ASLANDO-KA muss mindestens sein 15. Lebensjahr vollendet haben um an der Gürtelprüfung für den schwarzen Gürtel teilnahmeberechtigt zu sein. Falls sein Alter ihn noch nicht für die schwarze Gürtelprüfung berechtigt, erhält er Laiengürtel, welche in 3 Stufen unterteilt sind. Die Abstufung der Gürtel sind: 1. Toy; 2. Toy und 3. Toy.

 

Das ASLANDO Studium besteht aus mehreren Teilen:

1. Training (Grundregeln der Technik, physiologische Sportübungen, technisches Basistraining , Handaufsatzsimulation, Partnertraining)

2. Wettkampf

3. Sehnenentwicklung

Technische Begriffe und Titel sind auf Türkisch. Um sich gegen die zunehmenden Fälle von Taschendiebstahl / Raub zu verteidigen, ist es das beste System. Es ist ein System, das jeder in der Halle, als auch auf der Straße im Alter von 7 – 70 Jahren anwenden kann. Es ist eine strenge und disziplinierte Herangehensweise nötig, um erfolgreich zum Ziel zu gelangen. Daher wird von einem ASLANDO-KA viel Geduld und Durchhaltevermögen gefordert. Bei Kindern, die im jungen Alter anfangen, werden die Entwicklung des Selbstbewusstseins sowie das Verhalten in der Öffentlichkeit oder Gemeinschaft und Respekt entwickelt. Respekt und Disziplin sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale von guten Sportlern.

ASLANDO beginnt mit Höflichkeit und Toleranz und endet auch mit Höflichkeit und Toleranz.

Einem ASLANDO-KA wird immer gelehrt fair, unparteiisch, tolerant, ein nützlicher Mensch für die Gemeinschaft zu sein und Recht vom Unrecht zu unterscheiden.